Ist Frankfurt eine amusische Stadt? Bildende Kunst und Kunstpolitik in Frankfurt am Main nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum Ende der fünfziger Jahre.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 97/1687

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DI
S

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Abstract

In den zwanziger Jahren galt Frankfurt am Main als eine aufgeschlossene Kulturstadt. In den fünfziger Jahren haftete der Stadt der Ruf an, "amusisch" zu sein, trotz des höchsten Kulturetats innerhalb der Bundesrepublik Deutschland. Warumalso? Da war zum einen das Ende der Kulturszene unter der NS-Diktatur. Nach Beendigung des Krieges hätte sich jedoch eine neue Szene, gerade im Bereich der bildenden Künste, anknüpfend an die lange Tradition der "Goldenen Zwanziger", herausbilden können, tat es jedoch nicht. Die Arbeit bietet eine auf zahlreichen Quellen und Akten basierende Gesamtdarstellung des Kunstlebens der Frankfurter Nachkriegszeit. Weiterhin werden die Kunstpolitik der Stadtverwaltung und der amerikanischen Militärregierung analysiert, der Wiederaufbau und die Aktivitäten der Museen, der Städelschule und des Kunstvereins sowie die Gründung von Galerien und deren Aktivitäten beschrieben. Darüber hinaus befaßt sich die Autorin mit Fragestellungen, die zu generellen Aussagen der Frankfurter Kulturpolitik in den späten 40er und 50er Jahren führen und diese in Beziehung zur Kunstpolitik anderer deutscher Großstädte im selben Zeitraum setzen. Im Anhang 36 Künstlerbiographien. mabo/difu

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304 S.

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Europäische Hochschulschriften. Reihe 18 - Kunstgeschichte; 283