Die "schöpferische Zerstörung" der Sharing Economy - Wie ein Dienstleister die Verkehrsordnung in Städten verändert.

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Gelsenkirchen

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1866 - 0835

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Abstract

Der Artikel stellt die Ergebnisse der Masterarbeit von Maria Rabadjieva "Mitfahrdienste in Städten als Soziale Innovation in der Sharing Economy. Das Beispiel von UBER" vor und spitzt die aktuelle Debatte zu. Die Sharing Economy bezeichnet Praktiken, die stark auf neuen Technologien basieren und sich durch das konsumptive Teilen von Gütern, Dienstleistungen und Wissen mittels Internet auszeichnen. Wenn die Online-Plattformen der Sharing Economy die Bedürfnisse der Verbraucher besser befriedigen können als die existierenden Angebote, liegt es im Interesse aller Beteiligten, dass Regulierungen geändert und an die neuen Bedingungen angepasst werden. Auf einem schon lang etablierten Markt für Gelegenheitstransporte erscheint Uber mit seiner neuen Technologie und seinem bargeldlosen Geschäftsmodell als eine transparentere, billigere und einfacher zu nutzende Option, die aber den rechtlichen Rahmen und das gesellschaftliche Modell erschüttert. Der Innovationscharakter der Sharing Economy zeigt sich in ihrem Potenzial für schöpferische Zerstörung. Das Uber-Modell erzwingt eine Anpassung des Marktes an die gegenwärtigen Bedingungen und kann insofern als Innovation angesehen werden.

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14 S.

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Forschung Aktuell; 03/2016