In zweiter Reihe. Bauliche und soziale Struktur von Vorder- und Hinterhäusern am Beispiel von Berlin-Wedding.

VDM, Müller
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VDM, Müller

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Saarbrücken

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ZLB: 2009/877

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DI

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Abstract

Für die ausgedehnten gründerzeitlichen Wohngebiete Berlins ist traditionell ein Gegensatz zwischen Wohnungen im Vorderhaus und Hinterhaus charakteristisch, der sich in Merkmalen wie Wohnungsgröße und -ausstattung manifestiert. Daraus ergab sich in der Kaiserzeit eine kleinräumliche soziale Segregation mit einem Überwiegen der einkommensschwachen Haushalte im Hinterhaus. Das Buch geht der bisher kaum systematisch behandelten Frage nach, inwiefern sich auch heute noch bauliche Unterschiede und Differenzen in der Bewohnerstruktur feststellen lassen. Der Autor gibt einführend einen detailreichen Überblick über die Entstehung und Entwicklung des Berliner Mietshauses in baulicher und sozialer Hinsicht. Anschließend werden wichtige Konzepte und Ergebnisse der Segregationsforschung vorgestellt, wobei vor allem auf Fragen von kleinräumlichen Unterschieden und zum Zusammenhang mit Nachbarschaftstheorien eingegangen wird. Nach einer Charakterisierung des Berliner Stadtteils Wedding werden in der zweiten Hälfte des Buches die Ergebnisse der Untersuchung, die sich auf statistische Analysen vorhandener Daten und auf eigene Erhebungen stützt, präsentiert.

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III, 121 S.

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