Pseudokruppinzidenz 1986 in Reutlingen/Tübingen/Rottenburg, Baden-Württemberg.

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Tübingen

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ZLB: 95/2259

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DI

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Abstract

Mitte der 80er Jahre rückte die Frage des Zusammenhangs zwischen Luftverunreinigung und "Pseudokrupp" (schwere Erkrankung der Atemwege und -organe) immer mehr in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses. Schlagartig entstanden vielerorts Pseudokrupp-Elterninitiativen, da es sich um eine Krankheit handelt, die vor allem Kinder im Alter von ein halb bis 8 Jahren befällt. Ältere internationale Studien weisen tatsächlich auf einen direkten Bezug zwischen Luftverschmutzung und dieser Erkrankung hin, jedoch sind viele Verbindungen noch unklar. Ziel der Autorin war es herauszufinden, ob es in der Region Reutlingen/Tübingen/Rottenburg im zeitlichen Verlauf einen direkten Zusammenhang zwischen Schadstoffkonzentration und der Häufigkeit von Pseudokrupperkrankungen gibt. Die Untersuchung beantwortet Fragestellungen nach der Identifikation von Schadstoffen, die für den Krankheitsausbruch von Bedeutung sind, nach einem Vergleich der tageweisen Erkrankungshäufigkeit mit den Tagesmittel- und Tagesspitzenwerten der Immissionsparameter sowie dem Einfluß von Virusinfektionen auf die Auslösung eines Pseudokruppanfalls. Es kam zu einer Inzidenz von 2%. Luftschadstoffe konnten nicht als Kausalfaktor festgestellt werden. mabo/difu

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ca. 70 S.

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