Neue geochemische und isotopengeochemische Untersuchungen zur Karbonatlösung in mineralischen Deponieabdichtungen.
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DE
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0027-2957
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IRB: Z 836
BBR: Z 372
BBR: Z 372
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Abstract
Die TA Abfall verlangt für mineralische Deponiedichtungen, daß das verwendete Material nicht mehr als 15 % Karbonat enthalten solle. Anhand von Laborvesuchen wurde festgestellt, daß Karbonat jedoch auch eine Schutzfunktion als Puffer in der mineralischen Dichtung haben kann. Aufgrund der Forschungsergebnisse wird empfohlen, den Karbonatgrenzwert daher noch einmal zu überarbeiten. Karbonate sind nur dann extrem lösungsgefährdet, wenn saure Sickerwässer auftreten. Basische und neutrale Sickerwässer lösen Karbonate nur solange, bis die Lösung an Karbonaten gesättigt ist. Saure Sickerwässer jedoch vermögen nicht nur Karbonate zu lösen, sondern auch andere Minerale, (z.B. Tonminerale), die für die Abdichtungswirkung zuständig sind. Deswegen kann den Karbonaten eine Art Schutzwirkung zukommen, da sie saure Sickerwässer neutralisieren und in eine weniger aggressive Lösung umwandeln.
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Müll und Abfall
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Nr.5
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S.299-308 (8 S.)