Kultur, Konzern, Konsens. Die Hoechst AG und der Frankfurter Stadtteil Höchst.

Brandes und Apsel
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Brandes und Apsel

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Frankfurt/Main

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ZLB: 92/3982

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DI
S

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Abstract

Nach erneuten Umweltkatastrophen im Zusammenhang mit der Hoechst AG steht die Arbeit, die das Chemieunternehmen (eines der weltweit größten und Nachfolger der IG Farben, von der leitende Angestellte im Nürnberger Prozeß von 1947/48 unter anderem wegen Führung eines Angriffskrieges, Raub und Plünderung sowie Versklavung und Tötung der Zivilbevölkerung und KZ-Insassen angeklagt wurden) und den Frankfurter Stadtteil Höchst als Standort dieses Chemieunternehmens untersucht, unter besonderer Aktualität. Die ökonomischen und kulturellen Beziehungen zwischen dem Stadtteil und dem Unternehmen (das ein Schloßfest sponsert) sind Thema der Arbeit. Dabei steht der "Höchster Konsens" (Einverständnis der Gemeinde mit den Aktivitäten des Unternehmens) im Mittelpunkt der Betrachtungen, der nach Ansicht der Autorin durch die 600-Jahrfeier von 1955 entstanden ist und daran ausführlich erläutert wird. rebo/difu

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311 S.

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Wissen und Praxis; 36