Energiegewinnung aus Biomasse im Küstenbereich. Eine ökonomische und multikriterielle Bewertung verschiedener Prozessketten.

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Göttingen

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ZLB: Kws 280/21

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Abstract

Flankiert durch verbesserte politische Rahmenbedingungen hat der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland in den letzten Jahren massiv zugenommen. Insbesondere seit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in 2004 sind bis Ende 2009 allein in Niedersachsen 880 Biogasanlagen installiert worden. An dem parallel deutlich ausgeweiteten Energiepflanzenanbau, der zur Beschickung solcher Anlagen dient, wird zunehmend Kritik geübt. Es werden auf Basis einer Potenzialstudie in einer Pilotgemeinde verschiedene Bioenergie-Wertschöpfungsketten definiert, deren Substratbasis sowohl auf konventionellem Energiepflanzenbau als auch auf alternativen Substraten gründet. Diese Wertschöpfungsketten werden zum einen eindimensional betriebswirtschaftlich aus Investorenperspektive und zum anderen multikritieriell bewertet. Die multikriterielle Bewertung erfolgt anhand von ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien und einer Präferenzstruktur, die mittels einer Stakeholderbefragung der Pilotgemeinde abgeleitet wird. Hierbei werden Empfehlungen aufgezeigt, wie sich Bioenergie zukünftig nachhaltig erzeugen und gleichzeitig wirtschaftlich betreiben lässt.

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337 S.

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