Die Großstädte und das Geistesleben von Georg Simmel. Zur Geschichte einer Antipathie.
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DE
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Berlin
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ZLB: 2002/1613-4
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Abstract
Nur wenige Texte haben unser Verständnis vom Wesen der Urbanität und den sozialen Folgen der Urbanisierung so nachhaltig beeinflusst wie der Essay über "Die Großstädte und das Geistesleben", den Georg Simmel vor knapp 100 Jahren veröffentlicht hat. Thema des Beitrages ist der Einfluss der Großstädte auf Simmels eigenes Geistesleben. Im Mittelpunkt steht dabei das Verhältnis des Soziologen zu seiner Heimatstadt Berlin. Das methodische Grundprinzip, Simmels Stadttexte einer biographischen Lesart zu unterziehen, wird in vier Episoden durchgespielt. Darin geht es um die Arbeiterstadt Berlin, die Berliner Vergnügungskultur, um Berlin von Rom aus gesehen und um Berlin im Ersten Weltkrieg. Was die einzelnen Episoden miteinander verbindet, ist der Eindruck, dass Simmel im Laufe seines Lebens eine immer ausgeprägtere Antipathie gegen immer mehr Begleitumstände der städtischen Lebensform entwickelte. Das Spektrum der Abneigungen reicht vom Ekel vor den Erscheinungsformen des Großstadtelends bis hin zum Hass auf die "Genusssucht" der Wohlhabenden. Offen bleibt, warum Simmel heute noch als Urbanist (und Modernist) par excellence gilt, obwohl er ein Werk hinterlassen hat, in dem die anti-urbanistischen (und anti-modernistischen) Affekte kaum zu übersehen sind. difu
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29 S.
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Discussion papers; FS II 01-504