Die Großstädte und das Geistesleben von Georg Simmel. Zur Geschichte einer Antipathie.

Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Berlin

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: 2002/1613-4

item.page.type

item.page.type-orlis

FO

relationships.isAuthorOf

Abstract

Nur wenige Texte haben unser Verständnis vom Wesen der Urbanität und den sozialen Folgen der Urbanisierung so nachhaltig beeinflusst wie der Essay über "Die Großstädte und das Geistesleben", den Georg Simmel vor knapp 100 Jahren veröffentlicht hat. Thema des Beitrages ist der Einfluss der Großstädte auf Simmels eigenes Geistesleben. Im Mittelpunkt steht dabei das Verhältnis des Soziologen zu seiner Heimatstadt Berlin. Das methodische Grundprinzip, Simmels Stadttexte einer biographischen Lesart zu unterziehen, wird in vier Episoden durchgespielt. Darin geht es um die Arbeiterstadt Berlin, die Berliner Vergnügungskultur, um Berlin von Rom aus gesehen und um Berlin im Ersten Weltkrieg. Was die einzelnen Episoden miteinander verbindet, ist der Eindruck, dass Simmel im Laufe seines Lebens eine immer ausgeprägtere Antipathie gegen immer mehr Begleitumstände der städtischen Lebensform entwickelte. Das Spektrum der Abneigungen reicht vom Ekel vor den Erscheinungsformen des Großstadtelends bis hin zum Hass auf die "Genusssucht" der Wohlhabenden. Offen bleibt, warum Simmel heute noch als Urbanist (und Modernist) par excellence gilt, obwohl er ein Werk hinterlassen hat, in dem die anti-urbanistischen (und anti-modernistischen) Affekte kaum zu übersehen sind. difu

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

29 S.

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

Discussion papers; FS II 01-504