Vorsorgendes Risikomanagement in der Regionalplanung. Handlungshilfe für die Regionalplanung.

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Bonn

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ZLB: Kws 165/255

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EDOC

Abstract

Die Veröffentlichung zeigt auf, wie mit raumplanerischen Strategien und raumordnerischen Festlegungen die Planungspraxis einen Beitrag zur räumlichen Risikovorsorge leisten kann. Grundlage sind die Erkenntnisse einer MORO (Modellvorhaben der Raumordnung)-Studie, die den bestehenden Risikomanagementansatz der Region Köln mit den Modellregionen Stuttgart und dem Planungsraum I in Schleswig-Holstein weiterentwickelt hat. Die Veröffentlichung thematisiert ein breites Spektrum an Gefahren und Risiken und legt Wert auf Übertragbarkeit der Erkenntnisse. Nicht nur extreme Wetterereignisse wie Hochwasser, Starkregen oder Stürme nehmen in ihrer Intensität und Häufigkeit, aber auch in ihrem Schadensausmaß zu. Im Rahmen des MORO konnte ein strategisch-institutioneller Rahmen zur räumlichen Risikovorsorge in der Regionalplanung abgesteckt werden. Dazu wurde gemeinsam mit Trägern der Regionalplanung ein Ansatz für ein integriertes Risikomanagement entwickelt, der bei der Fortschreibung und Neuaufstellung von Regionalplänen Anwendung finden soll. Es wurde jedoch auch offenkundig, dass noch erheblicher Forschungsbedarf besteht, um die räumliche Risikovorsorge für die Planungspraxis aus normativer, methodischer wie planungsrechtlicher Sicht zugänglich zu machen.

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