Stadtplanung im Geschlechterkampf. Ebenezer Howard und Le Corbusier. Antrittsvorlesung 10. Februar 2003.
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DE
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Berlin
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ZLB: 2004/2346
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Abstract
Die Antrittsvorlesung widmet sich einem dynamischen interdisziplinären und internationalen Forschungsfeld, nämlich der Frage nach dem Verhältnis von Stadt und Geschlecht, von City and Gender. Sie unternimmt den Versuch, stadt- und geschlechterbezogene Aspekte zusammenzuführen und beschäftigt sich mit dem Schnitt- und Spannungsfeld zweier Wechselbeziehungen: die von Stadtentwicklung einerseits und Geschlechterverhältnissen andererseits, zum zweiten die von stadt- und geschlechterbezogenen Bildern und Imaginationen einerseits und historisch-empirischen "Realitäten" und Alltagserfahrungen andererseits. Im Verlauf wird die Struktur antiker Mythen von Städtegründungen skizziert, in denen die Entstehung einer städtischen Ordnung fest mit der Etablierung einer bestimmten Geschlechterordnung verbunden wird. Weiter wird gezeigt, wie die Vorstellung von Stadt und Geschlecht als zweier bedeutender gesellschaftlicher Ordnungsfaktoren im Übergang zur modernen Großstadt erschüttert wird. Die Stadtkrise stellt sich als Geschlechterkrise dar. Moderne Stadtplanung, so lautet die These, tritt mit dem Ziel an, das Verhältnis von Stadt und Geschlecht wieder in Ordnung zu bringen. Wie unterschiedlich diese Aufgabe allerdings ausgelegt worden ist, wird schließlich am Beispiel der beiden Stadtplaner Ebenezer Howard und Le Corbusier gezeigt. goj/difu
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36 S.
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Öffentliche Vorlesungen; 129