Wohnungsgenossenschaften und Stadtentwicklung.
Luchterhand
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Luchterhand
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DE
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Köln
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0038-9048
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ZLB: 4-Zs 345
BBR: Z 212
BBR: Z 212
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Abstract
Unabhängig von der jeweiligen Ausgangslage am örtlichen Wohnungsmarkt sind die Städte und Gemeinden für die wohnungs- und stadtentwicklungspolitischen Ziele auf die Zusammenarbeit mit den Wohnungsmarktakteuren angewiesen. Der Neubau von Wohnungen in Städten mit angespannten Wohnungsmärkten, die Umsetzung von Maßnahmen des Stadtumbaus, die energetische Sanierung und der demografiegerechte Umbau der Wohnungsbestände, die Bereitstellung einer ausreichenden Zahl öffentlich geförderter Wohnungen und Maßnahmen gegen die zunehmende soziale Entmischung in den Wohnquartieren und Stadtteilen können nur gemeinsam mit der örtlichen Wohnungswirtschaft realisiert werden. Dabei müssen sich die Kommunen mit einer heterogenen Anbieterstruktur auf den Wohnungsmärkten auseinandersetzen. In Deutschland wohnen 58 Prozent der Haushalte zur Miete. Der Mietwohnungsbestand verteilt sich auf etwa 60 private Kleineigentümer und etwa 40 Prozent auf privatwirtschaftliche, öffentliche, kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen. Neben den kommunalen Wohnungsunternehmen bieten sich aufgrund ähnlich gelagerter Ziele vor allem die Wohnungsgenossenschaften für eine Zusammenarbeit an. Bezogen auf den Wohnungsbestand verfügen die Wohnungsgenossenschaften über einen Marktanteil von knapp 10 Prozent. Die von der Bundesregierung initiierte Expertenkommission Wohnungsgenossenschaften identifizierte die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Wohnungsgenossenschaften als wichtiges Handlungsfeld und stellte die besonderen Leistungspotenziale heraus, die Wohnungsgenossenschaften im Rahmen der kommunalen Wohnungspolitik, der Stadtentwicklung und des Stadtumbaus aufweisen und definierte darüber hinaus Handlungsempfehlungen, die sich vor allem an die Wohnungsgenossenschaften richteten. Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) eine Evaluierung der Handlungsempfehlungen vorgenommen. Dafür wurden Experteninterviews, eine Kommunalbefragung, eine Auswertung der Wohnungsmarktstatistik des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) sowie eine schriftliche Befragung unter den Wohnungsgenossenschaften durchgeführt. In dem Beitrag sind die Ergebnisse der Evaluierung zusammengefasst dargestellt.
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Der Städtetag
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Nr. 3
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S. 24-27