Akzeptanz von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen. Eine Studie über die Verwendung eines neuen und ungewohnten Kraftstoffs.

Dinse, Gundi
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Datum

2000

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Herausgeber

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Berlin

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ISSN

ZDB-ID

Standort

ZLB: 2000/2260-4

Dokumenttyp (zusätzl.)

Autor:innen

Zusammenfassung

Für die breite Einführung von Wasserstofffahrzeugen muss Wasserstoff als Kraftstoff von der Gesellschaft angenommen und akzeptiert werden. Die Akzeptanz von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen unter besonderer Berücksichtigung von Wasserstoff als Kraftstoff wird auf Basis acht theoretisch hergeleiteter Einflussvariablen und Wirkungszusammenhängen der Akzeptanzforschung hypothesenartig abgeschätzt: die allgemeine Einstellung zur Technik, das allgemeine Interesse an der Technik, das Wissen, die Risikoperzeption, die Wahrnehmung des individuellen und gesellschaftlichen Nutzens, die Wortassoziationen und gedanklichen Verknüpfungen im Zusammenhang mit der Technik, der Einfluss der Medien und das Vertrauen. Soziodemographische Faktoren sind für einige Einflussvariablen von signifikanter Bedeutung. Die empirische Überprüfung der Hypothesen unter den Mitarbeitern von BMW zeigt, dass Wasserstoff und die damit verbundene Fahrzeugtechnologie eine hohe Akzeptanz erfährt. Höher qualifizierte Mitarbeiter und insbesondere Männer stehen dieser Innovation aufgeschlossener gegenüber. Obwohl die Risiken von Wasserstoff beim Betrieb der Fahrzeuge im Vergleich zu Benzin und Diesel höher eingeschätzt werden, wird die Ansicht unterstützt, dass Wasserstoff in Zukunft die konventionellen Kraftstoffe ersetzen sollte. Voraussetzung sind vergleichbare Preise und eine ausreichend ausgebaute Infrastruktur. Die Einführung als Allround- oder High-Tech-Fahrzeug würde den Prozess beschleunigen. Der gesellschaftliche und persönliche Nutzen wird in erster Linie im Beitrag zum Umweltschutz gesehen. Die Umfrage bestätigt die Erkenntnisse der Akzeptanzforschung in den meisten Punkten. Um die Akzeptanz des Wasserstoffs in Fahrzeugen zu erhöhen, muss der Wissensstand und das Vertrauen der Bevölkerung verbessert werden. Durch zusätzliche Erlebnismöglichkeiten der Wasserstofffahrzeuge könnte die Risikowahrnehmung am wirkungsvollsten gemindert werden. goj/difu

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Zeitschrift

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Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

189 S.

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Serie/Report Nr.

Ifmo-Studien

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