Rechtsextremismus und Engagement im urbanen Raum: Entwicklungen - Herausforderungen - Perspektiven. Dokumentation der Fachtagung der Friedrich-Ebert-Stiftung/ Forum Berlin und der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) vom 24./25.09.2012.

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Berlin

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AGFJ: 13/F2335

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Die öffentliche Aufmerksamkeit zum Thema Rechtsextremismus beschränkte sich bisher vor allem auf die östlichen Bundesländer und deren ländliche Regionen. Urbane Räume sind dabei oft aus dem Blick geraten. Doch warum ist es notwendig, Rechtsextremismus im städtischen Raum besonders zu betrachten? Was sind die Bedingungen für erfolgreiches Engagement gegen Rechtsextremismus in unseren Städten? Diesen und anderen Fragen über Herausforderungen und Perspektiven für die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus im urbanen Kontext widmet sich die neue Broschüre. Die lange vernachlässigten sozialräumlichen Besonderheiten des städtischen Raums in die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus mit einzubeziehen, bildet die Grundlage der geführten Debatten. Für viele Menschen gehören rechtsextreme, rassistische und antisemitische Bedrohungen und Gewalt zum Alltag im urbanen Raum. Das betrifft vor allem Menschen mit Migrationshintergrund, People of Colour, Jüdinnen und Juden, alternative Jugendliche, Linke und ihre Einrichtungen. Hinter dieser Diskriminierung und Gewalt stehen Einstellungen, die in der gesamten Gesellschaft weit verbreitet sind. Rassist/innen und Rechtsextremist/innen fühlen sich vor allem dann ermuntert Gewalt auszuüben, wenn es keine ernsthaften staatlichen Konsequenzen oder effektive zivilgesellschaftliche Gegenwehr gibt - entscheidend für ein breites und erfolgreiches Engagement in einer Stadt ist daher ein konsequentes Eintreten aller lokalen Akteure. Welche Aktionsformen der Zivilgesellschaft erfolgreich sind und wie gerade in der Einwanderungsgesellschaft eine breite Bündnisarbeit aussehen könnte, wird in der Publikation ebenso behandelt wie die Auseinandersetzung mit rechtsextremer Infrastruktur.

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32 S.

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