Stadtplanung von unten. Die Landbesetzung Filhos da Terra in Sao Paulo.

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Berlin

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ZLB: 99/2153

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DI

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Abstract

Verzweiflung und Verarmung von Millionen Menschen in Brasilien gehört dort zu einem Alltag, der für uns in der Form unvorstellbar geworden ist. Zu dieser sozialen Ausgrenzung zählt auch die Unfähigkeit des Staates, genügend Wohnraum zur Verfügung zu stellen, so dass zum Beispiel die 60 % der Bevölkerung São Paulos, die zu der wohnungslosen Unterschicht gehören, dazu übergegangen sind, illegale, stadtähnliche Strukturen, genannt Favelas, zu errichten, die als soziales Gefüge aus Eigeninitiative aber ohne jede Infrastruktur agieren. Diese organisierte Landbesetzung als eine Lebens- und Wohnform existiert seit Anfang der 80er Jahre und steht im Mittelpunkt der Untersuchung. Zentrale Bestandteile sind die Konsolidierungsstrategie, der Legalisierungsprozeß und die Integration in die legale Stadt am Beispiel der Landbesetzung "Filhos da Terra" (Kinder der Erde) aus dem Jahre 1984, bei dem sich 1.027 Familien ein eigenes und dauerhaftes Zuhause schufen. Ziel ist die ganzheitliche Betrachtung der Entwicklungsgeschichte der Stadt São Paulo. Ein weiterer Schwerpunkt sind die bestehenden gesetzlichen Rahmenbedingungen Brasiliens und die Auslegungsmöglichkeiten der Betroffenen und deren Verteidiger. mabo/difu

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VI, 124 S.

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Arbeitshefte des Instituts für Stadt- und Regionalplanung; 62