Arbeitsladen als dynamischer Ansatz in der Stadtteilentwicklung.

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Springer VS

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DE

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Wiesbaden

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ZLB: Kws 114/382

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Zusammenfassung

Das Instrument "Arbeitsladen" gibt es in der Stadt Leipzig in den beiden Soziale-Stadt-Gebieten seit 2012. Der Arbeitsladen ist eine Schnittstelle zwischen Arbeitsmarktakteuren in benachteiligten Stadtquartieren und richtet sich dementsprechend an die Unternehmen der lokalen Ökonomie und die Arbeitsuchenden. Dabei agiert der Arbeitsladen nicht nur als Vermittler, sondern bietet auch eine zielgruppenspezifische, bedarfsorientierte Betreuungs- und Begleitungsstruktur, um bei beiden Gruppen bisher ungenutzte Potenziale zu erschließen. Die Verschränkung der vielfältigen Angebote führt zu einer parallelen Sicht auf Stabilisierung, Arbeitsplatzschaffung, Personalrekrutierung und personalwirtschaftliche Professionalisierung in Unternehmen auf der einen und Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit, Bewerbungsbegleitung und Vermittlung in Arbeit auf der anderen Seite. Der Arbeitsladen ist mehr als eine niedrigschwellige Anlaufstelle im Quartier; er ist zugleich ein innovatives sozialraumbasiertes Konzept im Handlungsfeld Wirtschaft und Beschäftigung in benachteiligten Stadtteilen.

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S. 73-90

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Quartiersforschung
Research