Erarbeitung und Erprobung einer Konzeption für die ökologisch orientierte Planung auf der Grundlage der regionalisierenden Umweltbeobachtung am Beispiel Schleswig-Holsteins.

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Berlin

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ZLB: 92/4541-4

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Die Konzeption einer ökologisch orientierten Planung auf der Grundlage der regionalisierenden Umweltbeobachtung geht am Beispiel Schleswig-Holsteins von einer Matrix potentieller Konfliktfelder aus. Diese ergeben sich, wenn konkurrierende Nutzungsansprüche, etwa von Land-, Forst- und Wasserwirtschaft, Fremdenverkehr usw. an denselben Raum gestellt werden. Die planungsrelevante Behandlung derartiger Konfliktsituationen beginnt mit der Definition der regional unterschiedlich gelagerten Einzelfälle und mündet in die modelltheoretisch unterbaute Analyse der Auswirkungen der geplanten Flächenumwidmungen im Lichte der gegebenen Standortempfindlichkeit und Nutzungsformen. Voraussetzung dafür sind in einer Metadatenbank zusammengefaßte Variablenkataloge und Datenbanken, vorhandene oder speziell eingerichtete, geostatisch überprüfte Meßnetze, kalibrierte und validierte Bewertungs- und Simulationsmodelle sowie ein Geographisches Informationssystem (GIS: ARC/INFO). In einer Reihe von Fallstudien wird die Erprobung des entwickelten Instrumentariums dokumentiert. Abschließend werden die Möglichkeiten und Grenzen des GIS-Einsatzes sowie verfahrenstechnische und juristische Überlegungen zu einer verwaltungskonformen Implementierung der regionalisierenden Umweltbeobachtung und ökologisch orientierten Planung dargestellt. difu

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XIV, 194 S.

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Texte; 20/92