Lebenschancen in schrumpfenden Städten. Die Auswirkungen des Schrumpfungsprozesses auf Jugendliche in Altena.

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Aachen

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1868-5196

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Abstract

Der kontinuierliche Rückgang der Bevölkerung in schrumpfenden Räumen stellt das im Raumordnungsgesetz verankerte Postulat der Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse vor große Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund findet in der Raumforschung aktuell eine stark sozialwissenschaftlich geprägte Debatte um die Neuinterpretation dieses Postulats statt. Hieran knüpft der vorliegende Aufsatz an. Er argumentiert auf Basis gerechtigkeitstheoretischer Ansätze, dass die Möglichkeit individuelle Lebensziele zu verwirklichen wesentliches Element gleichwertiger Lebensverhältnisse darstellt. Ressourcen dienen in diesem Kontext als Träger von Verwirklichungschancen. Am Beispiel der schrumpfenden Kleinstadt Altena in Nordrhein-Westfalen werden Auswirkungen der Schrumpfung auf Ressourcen in den Dimensionen Bildung, Arbeitsmarkt, Freizeit, politische Teilhabe und Mobilität mit dem Fokus auf die Gruppe der Jugendlichen empirisch untersucht und deren Einfluss auf die individuellen Lebenschancen sowie Kompensationsstrategien diskutiert. Die Ergebnisse geben einen Hinweis darauf, dass eine Neuinterpretation gleichwertiger Lebensverhältnisse notwendig ist, um den Herausforderungen der Schrumpfung auf Basis einer Chancengleichheit begegnen zu können.

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Planung neu denken online

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Nr. 2

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17 S.

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