Antidemokratische Erscheinungsformen und deren Träger in Waldeck.
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1975
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SEBI: 77/5710
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DI
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Zusammenfassung
Um die Gründe für die überdurchschnittlich hohen Wahlerfolge rechtsradikaler Parteien in Waldeck (von 1919 bis 1933 sowie auch nach 1945) herauszuarbeiten, analysiert die Arbeit als Voraussetzung für dieses Wahlverhalten Elemente politischer Bewußtseinsbildung wie geographische Lage, wirtschafts- und sozialgeschichtliche Entwicklungen und landsmannschaftliche Eigenarten.Dabei wird u. a. festgestellt, daß eine Abkehr von der agrarischen Erwerbsstruktur nur in geringem Maße stattfand, weshalb das Pro-Kopf-Einkommen der Waldecker Bevölkerung seit Beginn des 19.Jahrhunderts bis zur Weltwirtschaftskrise 1929/30 unter dem Durchschnitt in Deutschland lag.Die zurückgebliebenen ökonomischen Verhältnisse waren der Hauptgrund, daß z.B. bedeutende Fernstraßen nicht rechtzeitig und in nicht ausreichendem Maße errichtet wurden oder an Waldeck vorbeiführten.Tatbestände dieser Art und die jahrhundertelange Eigenstaatlichkeit bewirkten die relative Abgeschlossenheit des Landes.Somit wurden die eigenen überschaubaren Verhältnisse für das politische Denken vieler Waldecker zum Maßstab.Ausdrucksformen dieses Denkens waren Autoritätshörigkeit, Überschätzung der Eigenart und übersteigerte Heimatliebe.Es wird insbesondere untersucht, wie diese Mentalität von bestimmten Interessengruppen ausgenutzt und multipliziert worden ist.
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Dortmund: (1975), 254 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.