Cluster und Clusterpolitik. Begriffliche Grundlagen und empirische Fallbeispiele aus Ostdeutschland.
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DE
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Marburg
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ZLB: 2002/223
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Abstract
Cluster und Clusterpolitik sind mittlerweile in aller Munde - ohne dass wirklich klar wäre, was genau darunter zu verstehen ist. Diesen Unklarheiten wollen die Autorinnen sowohl begrifflich als auch empirisch an drei Fallbeispielen in Ostdeutschland entgegenwirken. Damit liegt erstmals eine ausführliche Auseinandersetzung mit der einschlägigen Literatur zum Begriff Cluster und zu den verschiedenen clusterpolitischen Ansätzen vor. Die kritische Bestandsaufnahme ergibt, dass der Begriff Cluster bislang in höchst unterschiedlicher Weise gebraucht wird, nicht selten auch als Kategorie, in der ökonomische und politische Entwicklungstrends aufs Engste miteinander verbunden sind. So wird z.B. - zumindest implizit - in ökonomistischer Manier nahegelegt, dass wirtschaftliche Verflechtungen zwangsläufig politische Verflechtungsprozesse nach sich ziehen. Neben diese und andere inhaltliche Kritikpunkte treten noch methodische Schwierigkeiten: die Operationalisierbarkeit der vorliegenden Begriffe für empirische Untersuchungen lässt stark zu wünschen übrig. Als Konsequenz daraus wird ein Kategoriensystem dargelegt, das die Operationalisierung des Begriffs Cluster ermöglicht. Der zweite Schwerpunkt zielt auf die Clusterpolitik als spezifische Form der Industriepolitik: die Spezifik zeigt sich zum einen in der Ausrichtung der Industriepolitik auf regionale ökonomische Besonderheiten und zum anderen in der Ausrichtung auf die Erfassung und Weiterentwicklung der jeweils vor Ort gegebenen Akteurskonfigurationen. Festzuhalten bleibt, dass es aufgrund der starken Ausdifferenzierung auch und gerade innerhalb der Regionen kein allgemein gültiges Rezept geben kann und dass nicht jede Region Ansatzpunkte für eine clusterpolitische Vorgehensweise bietet. Für die Regionen, die über entsprechende Potenziale verfügen, wird ein Verfahren vorgeschlagen, das das Eigengewicht politischer Prozesse gegenüber ökonomischen Prozessen ebenso betont wie die Eigendynamik in der Entwicklung von Kooperationen und Netzwerken im Verhältnis zu ihrer materiellen ökonomischen Basis. difu
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330 S.
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Strukturpolitik