Populäre Musik und Stadtentwicklung New Orleans vom Strukturwandel der 1960er Jahre bis zur Flutkatastrophe von 2005.
Kliomedia
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Trier
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ZLB: Kws 149/34
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DI
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Abstract
2005 brach eine Flutwelle über die amerikanische Südstaatenmetropole New Orleans herein und setzte 80 % des Stadtbebietes unter Wasser. Die Folge war eine drastische Zuspitzung der Krise, in der sich die Stadt seit den 1960er Jahren aufgrund des Niedergangs traditioneller Industrien und kontinuierlichen Bevölkerungsverlusts befand. Am Beispiel von New Orleans - einerseits bedroht von einer ökonomischen und demographischen Krisensituation, andererseits die Heimat einer traditionsreichen Musikszene - geht der Autor der Frage nach, welche Rolle lokale Musikszenen für Stadtentwicklung und urbane Regeneration spielen. Dabei wird ein Ansatz verfolgt, der nicht allein wirtschaftliche Funktionen kultureller Kreativität und Aktivität betrachtet, sondern auch kulturellem Eigensinn Platz einräumt. So identifiziert der Autor Handlungen von Protagonisten der lokalen Musikszene als Stadtentwicklungsmaßnahmen "von unten", die sich gegen Gentrifizierungsprozesse und die Verdrängung der schwarzen Unterschicht aus dem öffentlichen Raum richteten.
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150 S.
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Geschichte & Kultur. Kleine Saarbrücker Reihe; 04