Kombinierter Verkehr in der EG. Eine vergleichende Studie zur Transformation von Gütertransportsystemen.
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DE
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Bremen
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ZLB: 2000/2525-4
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DI
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Zusammenfassung
Die Arbeit liefert einen empirischen und theoretischen Beitrag zur Analyse der Entstehung und Durchsetzung von Gütertransportsystemen. Das Untersuchungsfeld ist der Kombinierte Verkehr (KV) in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden und soll als empirische Basis für verkehrspolitische und verkehrswissenschaftliche Bewertungen dieses Gütertransportsystems dienen. Der Trajekt-Ansatz soll einen neuen methodischen Beitrag zur Erforschung des Güterverkehrs liefern. Mit Hilfe seines kategorialen Rahmen wird der KV untersucht. Am Beispiel des Güterverkehrs soll die These gestützt werden, dass sich Innovationen häufig nicht deshalb durchsetzen, weil sie technisch überlegen sind, sondern weil sie sich besser in die konkreten Interessenlagen ökonomischer und politischer Akteure einfügen. Diese Interessenlagen unterscheiden sich von Land zu Land. Technische Innovationen und die Art ihrer Durchsetzung stehen stets im engen Wechselspiel mit ihrer konkreten räumlich-gesellschaftlichen Umgebung. Die empirischen Analysen zeigen, dass die Durchsetzung eines neuen Gütertransportsystems in starkem Umfang von politischer Unterstützung abhängt. Ohne eine aktivere Förderung als bisher wird der KV entgegen allen verkehrspolitischen Hoffnungen das Wachstum des LKW-Verkehrs nicht aufhalten können. Der für diese Untersuchung entwickelte Trajekt-Ansatz greift auf die noch junge Forschungstradition des "Social Shaping of Technology" bzw. der "Technikgeneseforschung" zurück und ergänzt sie um Elemente, die für infrastrukturähnliche Systeme konstituierend sind. goj/difu
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Seiten
312 S.