IBA - Integriertes Beratungsangebot für Alleinerziehende.

Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Göttingen

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

item.page.type

item.page.type-orlis

FO
EDOC

relationships.isAuthorOf

Abstract

Zwischen März 2013 und September 2014 machten die Jobcenter (JC) Osterholz, Vechta und Wolfsburg Ein-Eltern-Familien im ALG-II-Bezug ein "Integriertes Beratungsangebot für Alleinerziehende" (IBA). Ihr Ziel war die Erprobung innovativer Ansätze: IBA sollte mit der gezielten Ansprache von Frauen mit Kindern im betreuungsbedürftigen Alter einen neuen Schwerpunkt im Bereich Arbeitsintegration setzen, der die (Wieder-) Eingliederung in den Arbeitsmarkt, die finanzielle Eigenständigkeit und die Vorbildwirkung der eigenen Erwerbstätigkeit gegenüber den Kindern beinhaltete. Auch erhoffte sich das Land durch die im Rahmen der Modellvorhaben geförderten Maßnahmen Belege für die Wirksamkeit neuer Ansätze auf die Ausbildungs-, Qualifizierungs-, Beschäftigungs- und/oder Integrationsquoten von Alleinerziehenden. Das Soziologische Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) e.V. evaluierte in einer Begleitstudie die Arbeit der drei IBA-Projektteams. Das Modellprogramm war nicht auf eine im strengen Sinn wirkungsorientierte Evaluation hin konzipiert. Weder konnten Programmeffekte für Alleinerziehende, die in den drei ausgewählten Jobcentern betreut wurden, an einer Vergleichsgruppe von Nichtteilnehmerinnen gemessen werden, noch waren die Personal- und Arbeitsansätze der drei Modellprojekte und die Kriterien, nach denen sie Teilnehmerinnen ansprachen, untereinander vergleichbar. Die Evaluation war daher selbst explorativ angelegt - sie soll die unterschiedlichen Arbeitsweisen in den drei Jobcentern beschreiben, Projekterfahrungen sichern und reflektieren. Dabei folgt sie einem fallbezogenen Untersuchungsansatz: Grundlage der Beschreibung und Bewertung sind nicht allein Selbstauskünfte der beteiligten Fachkräfte, sondern vor allem die Rekonstruktionen der Fallbearbeitung in 63 Fällen. Ergänzend wurden fallbezogene Informationen zu 12 Nichtteilnehmerinnen einbezogen.

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

82 S.

Citation

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

SOFI-Forschungsbericht