Armut im Wohlfahrtsstaat.

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SEBI: 80/6279-1

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Abstract

Der Autor dieses Beitrags geht von dem beherrschenden Thema in soziologischen und politologischen Diskussionen dieses Jahrzehnts aus, der ,,Gesellschaft im Überfluß''. Man sprach von der nivellierten Mittelstandsgesellschaft, verschleierte damit die soziale Ungleichheit und blockierte einen sozialen Wandel. Unterschlagen wurde mit dieser Art von Argumentation, daß es Unterschiede im Hinblick auf Einkommensniveau, Besitz, formellen Einfluß und Schulbildung gab. Den Nicht-Privilegierten, den sozial Verachteten fehlte es an gewinnbringenden Beziehungen; durch sprachliche Schwierigkeiten und finanzielle Mittellosigkeit sind sie weitgehend unfähig, ihre Interessen zu vertreten. Das Ausmaß der Armut in den kapitalistischen Ländern ist in der letzten Zeit wieder in das öffentliche Bewußtsein gerückt. Im Verlauf seines Aufsatzes belegt der Autor den Umfang und Bestand der Armut der unterschiedlichen betroffenen Gruppen anhand von Zahlen in der BRD. st/difu

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Armut, Wohlfahrtsstaat, Sozialwesen

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In: Bellebaum, Alfred u. a.: Reader Soziale Probleme.Hrsg.: Alfred Bellebaum u.Hans Braun, Frankfurt: (1974), S. 19-32, Lit.

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Armut, Wohlfahrtsstaat, Sozialwesen

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Reihe Soziale Probleme