Für ein alltagsästhetisches Verständnis von Heimat.

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Heidelberg

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ZLB: Kws 175/185

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Abstract

Der Beitrag setzt an der Beobachtung an, dass alltagsästhetische Aspekte in der wissenschaftlichen Diskussion über Heimat bisher kaum Beachtung gefunden haben, obwohl durchaus Hinweise auf deren Bedeutung für das Entstehen von Heimatempfinden und Heimatbewusstsein bestehen. Er baut auf einem aufmerksamkeitstheoretischen Verständnis des Ästhetischen auf. Nach einer Darstellung der Kernidee der aufmerksamkeitstheoretischen Konzeption werden ästhetische Imagination und Reflektion auf der einen Seite und ästhetische Empfindungen auf der anderen Seite als Aspekte des ästhetischen Wahrnehmens herausgestellt, die eine Verknüpfung ästhetischer Wahrnehmungen mit Heimatempfinden und Heimatbewusstsein verständlich machen. Mithilfe der Ergebnisse einer explorativen Untersuchung zur Alltagsästhetik im städtischen Raum werden die konzeptionellen Überlegungen illustriert, bevor abschließend Perspektiven und potenzielle Beiträge einer für ästhetische Wahrnehmungen sensiblen Heimatforschung für den wissenschaftlichen Diskurs über Heimat angesprochen werden.

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S. 87-97

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RaumFragen: Stadt - Region - Landschaft