Kleinräumige Vorausberechnungen zum künftigen Beschäftigungsbedarf in der Altenpflege bis 2030: Sachsen, Thüringen und Bayern im Vergleich.

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EDOC

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Die Vorausberechnungen für die drei Bundesländer zeigen einige Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede auf. Dabei wurde deutlich, dass durchaus einige Regionen über die Grenzen der Bundesländer hinweg vergleichbare Rahmenbedingungen aufweisen. Damit erfährt auch der Mehrwert kleinräumiger Analysen eine Hervorhebung. Allen Kreisen ist gemein, dass die Zahl der Pflegebedürftigen bis zum Jahr 2030 teils stark steigen wird. Dies gilt insbesondere für die Kreise in Oberbayern. In allen Kreisen wird ein Mehrbedarf an Beschäftigung auftreten. Große Unterschiede gibt es aber bei den Möglichkeiten der Deckung des künftigen Arbeitskräftebedarfs. Dies ist vor allem in vielen Kreisen in Thüringen ein großes Problem, aber auch in Oberfranken stehen die Pflegeeinrichtungen aufgrund des Rückgangs des Erwerbspersonenpotenzials vor größeren Herausforderungen. Die lokalen Arbeitsmärkte in Oberbayern verfügen demgegenüber über ein größeres Arbeitskräftepotenzial.

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81-92

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BBSR-Online-Publikation; 01/2021