Segregierte Armut und das Risiko sozialer Ausgrenzung. Zum Einfluß der Nachbarschaft auf die Verstetigung von Sozialhilfebedürftigkeit.

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DE

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Bremen

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ZLB: 97/2365-4
BBR: C 25 661

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FO

Zusammenfassung

Mit der Arbeit soll verdeutlicht werden, inwieweit mit dem Anstieg der Armut in den Städten eine Zunahme der räumlichen Konzentration in bestimmten innerstädtischen Gebieten verbunden ist. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Frage, ob und in welchem Ausmaß ein von Armut geprägtes Wohnquartier die Lebenslage der in diesen Gebieten wohnenden Bevölkerung negativ beeinflußt und somit zur Verstetigung einer Armutslage beiträgt. Mit Hilfe der Verlaufsdaten der Bremer Längsschnitt-Stichprobe von Sozialhilfe-Akten wird überprüft, ob das Ausmaß der räumlichen Segregation von Armut die Verweildauer in Sozialhilfebedürftigkeit beeinflußt und das Risiko der sozialen Ausgrenzung deutlich erhöht. Zwar kann aufgrund des quantitativen Ansatzes nicht nachgewiesen werden, wie der Einfluß des Wohnquartiers in Bezug auf die Dauer der Sozialhilfebedürftigkeit vermittelt ist, auch prägt der Einfluß des Wohnquartiers die Lebenslage nicht gleichermaßen aller Bewohner, es zeigt sich aber, daß auch unter Berücksichtigung verschiedener Merkmale der Haushalte ein negativer Einfluß festzustellen ist. goj/difu

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40 S.

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Arbeitspapiere; 27