Zum Gap zwischen theoriebasierter Planungsforschung und Planungspraxis. Eine Betrachtung weiter Teile des deutschsprachigen planungswissenschaftlichen Outputs seit 2003.
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Springer
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DE
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Heidelberg
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0034-0111
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ZLB: Kws 150 ZB 6820
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Abstract
Im Beitrag wird ein großer Teil der publizierten deutschsprachigen, raumwissenschaftlichen Forschungsergebnisse von 2003 bis 2014 auf eine vermutete Lücke zwischen theoriebasierter Forschung und der Planungspraxis hin betrachtet. Dazu werden insgesamt 1929 Beiträge aus Schriftenreihen der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) und drei Fachzeitschriften in unterschiedlichem Detaillierungsgrad analysiert. Im ersten Schritt findet eine Typisierung statt, im zweiten Schritt folgen detailliertere Analysen. Die Vermutung der Diskrepanz wird insgesamt bestätigt. Nur ein Teil der untersuchten Artikel argumentiert erkennbar theoriebasiert. In diesen gelingt die empirische Überprüfung von Theorien meist nur ansatzweise und der praktische Nutzen der Forschungsergebnisse ist nur selten erkennbar. Positionierungen aus der Praxis argumentieren umgekehrt kaum forschungsbasiert. Dieser Befund zeigt auch, dass dem Anspruch der Planungswissenschaften auf Transdisziplinarität nur zum Teil Genüge getan werden kann. Das könnte zum einen auf Gründe im Forschungssystem zurückzuführen sein, ist aber auch forschungskonzeptionellen Defiziten der Raumplanungsforschung geschuldet.
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Raumforschung und Raumordnung
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Nr. 1
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S. 57-69