"Kein Kölsch für Nazis". Kommunales Wir-Gefühl als politische Mobilisierungsressource.

Bundeszentrale für politische Bildung
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Bundeszentrale für politische Bildung

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DE

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Bonn

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0479-611X

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ZLB: Kws 750 ZB 4129a
BBR: Z 194a
IFL: Z 627
IRB: Z 881

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Abstract

In der kommunalen Auseinandersetzung mit Rassismus und Rechtsextremismus spielt in Köln der Lokalpatriotismus eine besondere Rolle. Als z.B. im Herbst 2008 die rechtsextreme Stadtratsfraktion Pro Köln einen "Anti-Islamisierungskongress" in der Domstadt angekündigt hatte, ließen Gastwirte Bierdeckel mit der Aufschrift "Kein Kölsch für Nazis" drucken. Und nachdem am 26. Oktober 2014 zwischen 3000 und 5000 Hooligans und Rechtsextreme in Köln unter dem Motto "Hooligans gegen Salafisten" demonstriert und randaliert hatten, mobilisierten Kölner Künstlerinnen und Musiker gemeinsam mit lokalen Bündnissen unter dem Motto "Du bes Kölle Kein Nazis he op unser Plätz" ("Du bist Köln Keine Nazis hier auf unseren Plätzen") die dreifache Menge an Menschen, um am 14. Dezember auf dem Breslauer Platz gegen Rassismus zu demonstrieren.

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Aus Politik und Zeitgeschichte

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Nr. 1/3

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S. 41-46

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