Erhaltung historischer Wälder durch die Sensibilisierung zentraler Akteure. Modellhafter und nachhaltiger Umgang mit bedeutsamen Kulturlandschaften am Beispiel von Parkwäldern (Aktenzeichen 29597-45). Abschlussbericht 2016.

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Freiburg/Breisgau

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EDOC

Abstract

Die Projektziele bestanden darin, in den zur Untersuchung herangezogenen historischen Parkwäldern die jeweiligen zentralen Stakeholder (Eigentümer, Nutzer, Schützer) für eine nachhaltige und dem Denkmal angemessene Nutzung und Pflege sowie einer konstruktiven Zusammenarbeit zu bringen. Dabei wurden die unterschiedlichen Waldbestände in den Parks aus forstlicher, denkmalpflegerischer und naturschutzfachlicher Sicht bewertet. Zeitgleich sollte durch eine Interessensanalyse der zentralen Akteure die Ansprüche, die an die Parkwälder gestellt werden, beleuchtet werden. Diese Erkenntnisse sollten durch ein Kollektiv von Fachleuten auf die Fragestellungen des Projektes übertragen und vertieft werden. Durch die Bildung einer integrativen Expertengruppe aus der praktischen Forstwirtschaft und Denkmalpflege sowie Interessensvertreter des Naturschutzes stand die Identifizierung und Entwicklung langfristiger Leitbilder und innovativer Parkwaldbewirtschaftungskonzepte im Fokus. Dieses erfolgte auf der Grundlage vegetationskundlicher, forstinventorischer, naturschutzfachlicher, gartendenkmalpflegerischer und empirischer Erhebungen sowie am Beispiel konkreter Konflikte. Es wurden dabei forstwirtschaftliche Methoden identifiziert und für die Parknutzung weiterentwickelt, so dass diese den Anforderungen der Denkmalpflege und des Naturschutzes entgegenkommt und im Idealfall sogar fördert. Aus diesen Erkenntnissen wurde ein praxisorientierter Leitfaden erstellt, der eine nachhaltige forstliche Nutzung und Parkwaldpflege optimiert. In den Fürstlichen Anlagen Inzigkofen wurden bereits im letzten Drittel der Projektlaufzeit die erarbeiteten Methoden modellhaft umgesetzt und evaluiert.

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362 S., Anh.

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