Eine ökonomische Theorie caritativer Organisationen.
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SEBI: 90/3340
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Zusammenfassung
Was sind die Motive für scheinbar uneigennütziges Spenden, wie läßt sich gesamtwirtschaftlich die Existenz betriebswirtschaftlich und technisch per se ineffizienter Non-Profit-Unternehmen rechtfertigen? Die Beantwortung dieser Fragen im Rahmen einer ökonomischen Theorie des Spendens und der begünstigten Organisationen läßt den Autor Spenden an private Hilfswerke als "Entschädigung für den Erwerb eines quasi-öffentlichen Guts", nämlich caritative Leistungen, begreifen. Somit handelt es sich um ein erwerbswirtschaftlich nicht vermarktbares Kuppelprodukt privater und öffentlicher Leistungen, das nicht altruistisch motiviert ist. Die Analyse der Kosten des Spendens ergibt, daß der durch Investitionen in Informationsleistungen stimulierte Wettbewerb auf dem Spendenmarkt für einen gewissen Preisdruck und für eine Optimierung der Struktur der caritativen Leistungen sorgt. Deswegen lehnt der Autor jede staatliche Aufsicht über caritative Organisationen ab. Er relativiert den Vorwurf des unsachgemäßen und unverhältnismäßigen Aufwandes im sozialen Marketing durch den Verweis auf dessen Substitution durch emotionalisierte Spendenwerbung. wev/difu
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Spende, Non-Profit-Organisation, Gemeinnützigkeit, Wirtschaftstheorie, Sozialpsychologie, Sozialpolitik, Wirtschaftspolitik, Sozialwesen, Sozialverhalten, Theorie, Wissenschaft/Grundlagen, Wirtschaft
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Stuttgart: Haupt (1990), III, 113 S., Lit.(wirtsch.Diss.; Univ.Zürich 1989)
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Spende, Non-Profit-Organisation, Gemeinnützigkeit, Wirtschaftstheorie, Sozialpsychologie, Sozialpolitik, Wirtschaftspolitik, Sozialwesen, Sozialverhalten, Theorie, Wissenschaft/Grundlagen, Wirtschaft
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Sozioökonomische Forschungen; 23