Neue Wege im Kreis Lippe. Ein Pioniermodell im modernen Straßenbau.

Winkler & Stenzel
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Winkler & Stenzel

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DE

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Burgwedel

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1437-417X

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ZLB: 4-Zs 643
BBR: Z 239b
TIB: ZB 542

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Abstract

Der Kreis Lippe hat die bauliche Erhaltung seines mehr als 400 Kilometer langen Straßennetzes nebst Radwegen und Ingenieurbauwerken einem privaten Partner übertragen. Am Anfang stand der Wunsch, das Kreisstraßennetz in Zukunft preiswerter und besser zu unterhalten. Das Flicken von Schlaglöchern und die Straßenunterhaltung nach Kassenlage sollten der Vergangenheit angehören. Dem folgte die Idee, die bauliche Straßenunterhaltung insgesamt zu bündeln und Straßen nachhaltig wirtschaftlich instand zu halten sowie ein privates Unternehmen damit zu beauftragen. In dem Beitrag wird ausgeführt, dass die Aufgabe aufgrund der Einzigartigkeit des Projektes mit Pilotcharakter, der Komplexität des Straßenbaus, des Umfangs der zu ermittelnden Daten des Bestandsnetzes und der Fülle der zu beachtenden Regelwerke neu und anspruchsvoll war. So musste der Kreis Lippe in Vorbereitung auf das Vergabeverfahren eine Machbarkeitsstudie einholen und sein gesamtes Straßennetz messtechnisch erfassen und bewerten. Daran schloss sich die Vergabe einer Zustandsnote für jeden einzelnen Streckenabschnitt anhand eines einheitlichen Bewertungsschemas an. Entgegen den vorliegenden Ergebnissen der visuellen Zustandserfassung stellte sich dabei heraus, dass die messtechnische Zustandserfassung einen weitaus größeren Anteil schlechter Straßen ergeben hatte, was den anfänglichen Sanierungsbedarf erheblich vergrößerte. Das vorgreifende Engagement des Kreises setzte sich in dem europaweiten Vergabeverfahren fort. Eine Bietergemeinschaft von vier Bauunternehmen erhielt den Zuschlag und wird die Sanierung und die Unterhaltung des lippischen Straßennetzes für die nächsten 25 Jahre übernehmen. Rechtzeitige Erhaltungsmaßnahmen und der Wegfall von Einzelausschreibungen sollen langfristig zu einer wirtschaftlicheren und qualitativ besseren Straßenbewirtschaftung führen.

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Stadt und Gemeinde interaktiv

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Nr. 3

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S. 93-95

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