Entwicklung und Stagnation in der Sozialgeographie.
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SEBI: Zs 1582
BBR: Z 199
IRB: Z 970
IFL: I 229
BBR: Z 199
IRB: Z 970
IFL: I 229
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Abstract
Anders als in den westeuropäischen Nachbarländern kann die Sozialgeographie im deutschen Sprachraum auf eine nur vergleichsweise kurze Zeitspanne von etwa dreißig Jahren zurückblicken. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, deren programmatischen Zielsetzungen keine unmittelbar forschungswirksamen Direktiven folgten, verdichteten sich hier erst in den Jahren nach dem Zweiten Welt gezielte Bemühungen, zu einer geographischen Thematisierung sozialer Sachverhalte beizutragen. Den produktiven Entwürfen dieser Begründungsperiode folgte der schnelle und raumgreifende Ausbau der methodischen Innovation zu mehreren Forschungsrichtungen. Danach verlief die Entwicklungs langsamer, weil das Experimentieren mit verschiedenen konzeptiven Lösungen zum Teil bald beendet werden mußte und dadurch punktuell eingetretene stagnative Zwischenphasen zu überwinden waren. Gegenwärtig scheint die Sozialgeographie herkömmlichen Stils von Ansätzen zu einer übergreifenden geographischen Verhaltensforschung überholt zu werden. So bietet es sich heute an, Anlaß und Verlauf des disziplinären Umbruchs im Fadenkreuz entwicklungsfördernder und -hemmender Kräfte nachzuzeichnen.
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Sozialgeographie
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Die Erde, Berlin 109 (1978), H. 1, S. 81-91, Lit.
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Sozialgeographie