Sauber ist nicht genug. Die Belastung der Abwässer stellt die Klärwerke vor immer größere Herausforderungen.

Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.

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Frankfurt/Main

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0933-3754

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ZLB: Kws 274 ZB 6793
BBR: Z 551

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Abstract

In vielen Aspekten des Umweltschutzes gilt die Bundesrepublik Deutschland als Vorreiter. Das ist mit der Klärwerkstechnik nicht anders. In vielen Ländern ist man vom hiesigen Standard mit drei Reinigungsstufen noch weit entfernt. Allerdings zwingt die massive Belastung mit immer neuen Schadstoffen die Klärwerksbetreiber zum Einsatz einer weiteren Klärstufe, der vierten. Das zeigte zum Beispiel das Ergebnis einer Untersuchung des Rheins von der Quelle bis zur Mündung, bei der der Fluss mit seinen 1.231 Kilometern auf den Prüfstand kam. Dabei kamen neue Untersuchungsmethoden und Analyseinstrumente zum Einsatz. Darunter ein Chip, mit dem sich bis zu 150 verschiedene Mikroorganismen und Bioindikatoren nachweisen lassen. Es wurden zwar nirgends kritische Grenzwerte überschritten, doch von Entwarnung kann keine Rede sein. Je weiter sich der Rhein von seiner Quelle entfernt, desto höher wird die Konzentration an organischen oxidierbaren Substanzen durch den Anstieg der Zuleitungen aus Industrie, Landwirtschaft, Kranken- und Pflegestationen sowie privaten Haushalten. Mittlerweile wurden die Rheinwasserproben auf rund 600 unterschiedliche organische Inhaltsstoffe untersucht: Es findet sich im Rhein ein umfangreicher "Chemiecocktail" von 128 Substanzen. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag die Spurenstoffelimination im Klärwerk Mannheim beschrieben. Bei der Pilotanlage ist die vierte Reinigungsstufe der biologischen Stufe nachgeschaltet. Bevor das Abwasser den Vorfluter Rhein erreicht, erreicht es noch einen Sandfilter.

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Entsorga

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Nr. 11/12

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S. 11-15

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