Neue Urbanität auf alten Flächen - Vitalisierung von Industriebrachen durch ein funktionsgemischtes Planungsmodell.

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Dortmund

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ZLB: 96/3935-4
BBR: C 25 032

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DI

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Abstract

Der Autor schlägt vor, alte Industrieflächen durch neue urbane Strukturen und Netze zu vitalisieren. Ausgehend von einer Erörterung des Begriffs Urbanität auf der Grundlage von städtebaulichen Paradigmen seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird festgestellt, daß diese bestenfalls nur partiell in der Lage sind, als Leitbild für eine urbane Stadtplanung zu dienen. Denn Urbanität wird außer durch städtebauliche und architektonische Qualitäten gleichrangig durch sozio-demographische und behaviouristische Faktoren mit beeinflußt, was einen dezidiert interdisziplinären Untersuchungsansatz nahelegt. Die Vorstellungen von Ildefonso Cerdá, des Stadtplaners von Barcelona (1859), sollen aktualisiert werden, und zwar durch ein mischungsfreundliche Quartiermodell, das moderne Anforderungen, Standards und Zielvorstellungen pragmatisch abbildet. Zentralen Stellenwert im Rahmen des Modells hat die Mischung, die vor dem Hintergrund des Wandels von der Industriegesellschaft zur Informations- und Dienstleistungsgesellschaft heute mehr den je geboten ist. Das Untersuchungsgebiet liegt auf dem Thyssen-Industriegebiet im Norden von Duisburg. Zunächst wird eine Situationsanalyse erstellt, dann eine Prognose gegeben und schließlich ein Sanierungsszenario bis 2020 entwickelt. sg/difu

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IV, 204 S.

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