Berlin Award 2016. Heimat in der Fremde. Ergebnisprotokoll.

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Berlin

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Gegenwärtig sind weltweit Millionen Menschen auf der Flucht und die Dimension der Flüchtlingsbewegung wird zu einer wesentlichen Herausforderung für die Städte. Es ist notwendig, schnell angemessenen Wohnraum zu schaffen und Schnittstellen des Wohnens mit dem Stadtraum herzustellen. Bei der Beurteilung der Arbeiten wurde darauf geachtet, dass die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Nutzbarkeit und Funktionalität im Mittelpunkt stehen. Es überzeugten jene Konzepte und Konstruktionen, die ohne großen baulichen Aufwand sowohl gemeinschaftliches Zusammenleben als auch Privatheit ermöglichen und mit einfachen architektonischen Mitteln Identität schaffen. Eine interdisziplinäre siebenköpfige Jury prämierte sieben der 150 eingereichten Arbeiten aus 13 Ländern. Bei den Projekten konnten Architekten, Planer, Bauherren, Projektentwickler, gemeinschaftliche Initiativen, Institute und Betreiber in den Kategorien "Wohnprojekte" und "Kurzeitunterkünfte" für Geflüchtete ihre innovativen, realisierten oder geplanten Gebäude einreichen. Die Jury beurteilte die Arbeiten vor allem danach, wie die ethnische, religiöse und kulturelle Identität der Bewohnerinnen und Bewohner Berücksichtigung findet und die Kommunikation zwischen Geflüchteten und Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht wird. Außerdem spielten bei der Bewertung die Realisierbarkeit, die Wirtschaftlichkeit und die Nach- und Umnutzungsmöglichkeiten eine wichtige Rolle.

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20 S., Anh.

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Berlin baut - Zukunft