Regionale Beziehungsnetze im Dienste der Innovationsförderung. Eine milieutheoretisch fundierte Analyse des Verwaltungs- und Dienstleistungsstandortes Bern.

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Bern

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ZLB: 2000/2888-4

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Abstract

Der Beitrag von Akteursverbindungen zur Innovationsfähigkeit von Unternehmen und Institutionen wird am Beispiel von Institutionen der öffentlichen Hand und Unternehmen für Verwaltungsberatung wie zum Beispiel Planungsbüros in Bern analysiert. Dazu wird eine Heuristik mit einem Untersuchungsraster aus den drei Analyseebenen "Handlungskontext", "Ausprägung der Netzelemente " und "postulierende Nutzenpotenziale" entworfen. In Bern führt der durch rechtliche und politische Vorgaben geprägte Handlungskontext zur dominanten Rolle der öffentlichen Hand, während er für die Beratungsunternehmen Eintrittsbarrieren in den Markt für Verwaltungsaufträge schafft. Ein Beziehungsnetz zwischen öffentlicher Hand und Beratungsunternehmen ist ausgeprägt in den Phasen Auftragsbestimmung, Projektrealisierung und Leistungserstellung. Vorteile von Netzen werden primär genutzt für das Sparen von Zeit und Kosten. Als Fazit schließt der Autor, die bisherige, infrastrukturorientierte Dienstleistungspolitik solle durch eine alle Phasen der Dienstleistungsproduktion umfassende Standortpolitik abgelöst werden. eh/difu

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264 S., Anh.

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Geographica Bernensia; G 57