Zeitabhängige Bewertung der Verbindungsqualität und der Zuverlässigkeit in Straßennetzen.

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Bonn

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ZLB: Kws 305/131

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Abstract

Im Forschungsvorhaben wurden Fahrzeiten über längere Zeiträume für typische Verbindungen im Straßennetz ermittelt und aus den resultierenden Fahrzeitverteilungen Hinweise auf die Verbindungsqualität abgeleitet. Die Analyse von Verbindungsqualitäten liefert für die Beurteilung von Straßennetzen neue und bislang in den Regelwerken noch nicht abgedeckte Bewertungsmöglichkeiten. Mit Hilfe der in diesem Forschungsprojekt entwickelten und untersuchten Kennwerte A) Fahrzeitindex aus der Streuung der Fahrzeiten auf einem Netzabschnitt, B) Ausfallwahrscheinlichkeit aus der Gegenüberstellung der Fahrzeit mit einer erwarteten Soll-Fahrzeit und C) Verlustzeiten aus den Differenzen der Fahrzeiten und der mindestens erwarteten Soll-Fahrzeit, lässt sich eine aussagekräftige Bewertung der Zuverlässigkeit erstellen. Die Wirksamkeit von bestimmten Maßnahmen auf die Zuverlässigkeit kann in diesem Forschungsprojekt quantitativ belegt werden. So kann der plausible und in der Planungspraxis bekannte Zusammenhang zwischen der Fahrstreifenbelastung auf Autobahnen und der Zuverlässigkeit quantifiziert werden. Für städtische Hauptverkehrsstraßen kann nachgewiesen werden, dass die Knotenpunkte maßgebend für die Zuverlässigkeit des Netzes sind und welchen Einfluss in diesem Zusammenhang die Anzahl von Lichtsignalanlagen pro Kilometer auf die Zuverlässigkeit ausübt.

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156 S.

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Forschung Straßenbau und Verkehrstechnik; 1118