Die Entwicklung von individuellen Werthaltungen im Jugendalter. Eine Längsschnittuntersuchung in Ost- und Westberlin.

Waxmann
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Waxmann

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Münster

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ZLB: 98/984

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DI

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Abstract

Sprach man in den 70er Jahren von der "Protest- und Nullbockgeneration", in den 80er Jahren von der "Konsumgeneration', so werden mit der Jugend der 90er Jahre vermehrt Vorstellungen von einer 'Verzichtsgeneration" verbunden. Ein "Ab-bröckeln" des "alternativen' Segments bei den Jugendlichen und die damit einhergehende Renaissance materialistischer Ideale sowie das illustre und medienwirksame Erscheinungsbild hedonistischer Materialisten und Idealisten als "Einstiegs- bzw. Experimentiertypen" in der Jugendphase sorgen für eine oft dramatisierte und emotionalisierte öffentliche Diskussion jugendlicher Werthaltungen. Die vermeintliche Orientierungslosigkeit der Jugend wird mit Sorge betrachtet, da sie eine ernsthafte Gefährdung des Einzelnen zur Folge haben könnte. In der Arbeit wird gefragt, wie die individuellen Werthaltungen Jugendlicher aussehen? Es werden speziell für Jugendliche verschiedene relevante Werte erarbeitet und vorgestellt. Dabei steht die Entwicklung von Wertedimensionen im Alter von 14 - 16 Jahren im Vordergrund sowie Unterschiede wie Geschlecht, Schulart in Ost- und Westberlin. Es wurden 1993 an je 20 Ost- und Westberliner Schulen vier verschiedener Schularten (Gymnasium, Gesamtschule, Realschule, Hauptschule) mit einem Hauptlängsschnitt begonnen, der im folgenden bis zur 10. Klasse 1995 betrachtet wird. sg/difu

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230 S.

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Internationale Hochschulschriften; 249