Wirtschaft ist Heimat. Regionaler Strukturwandel in Biografien und Erwartungen der Bevölkerung.

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Berlin

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ZLB: Kws 165/251

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Abstract

Der Ausstieg aus der Kohleförderung in Deutschland markiert einen weiteren Schritt in dem langen Strukturwandel von Regionen, die durch Kohleförderung und Montanindustrie geprägt sind. In einer repräsentativen und qualitativen Studie geht die Konrad-Adenauer-Stiftung der Frage nach, wie Menschen diesen Strukturwandel erleben, welche Befürchtungen und Hoffnungen sie damit verbinden und welche Rolle Politik in diesem Prozess spielen soll. Im Zentrum stehen das Ruhrgebiet, das Saarland, die Lausitz und die Region Chemnitz, die mit den übrigen Regionen Deutschlands verglichen werden. Die Berufsbiografien der Menschen erleben mit dem Strukturwandel Brüche, wobei dies in ähnlicher Weise auch für Menschen in anderen Regionen gilt. Dazu gehen mit dem Strukturwandel wirtschaftliche Identitätsanker verloren. Die Menschen leiden unter dem Verlust eines Aspekts von Heimat, denn Wirtschaft ist Heimat.

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Forum Empirische Sozialforschung