Deutungsmuster der Lagequalität bei Wohnungsanbietern in Leipzig und Dresden. Eine wissenssoziologische Untersuchung immobilienwirtschaftlicher Standortentscheidungen.

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DI
EDOC

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Anhand der Nachwendeentwicklung in ostdeutschen Städten ist beispielhaft erkennbar, wie Stadtquartiere baulich, sozial und ökonomisch vernachlässigt werden, da Investoren sie als unattraktiv bewerten. Ein Vergleich mit sich entwickelnden, faktisch gleichartigen Quartieren in Leipzig und Dresden zeigt, dass dabei vor allem immaterielle Faktoren eine Rolle spielen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die übergeordnete Forschungsfrage: Welche Deutungsmuster der Wohnlagequalität existieren bei Wohnungsanbietern und wie wirken diese sich auf deren unternehmerische Entscheidungen aus? Im Fokus der wissenssoziologischen Untersuchung stenden somit die relevanten Deutungsmuster der Lagequalität, deren Grundlagen und Auswirkungen auf das Investitionshandeln der Wohnungsanbieter. Zur Datenerhebung wurde eine offene Befragung in Form von problemzentrierten Leitfadeninterviews mit jeweils neun Experten in Leipzig und Dresden durchgeführt. Bei der Auswertung der Interviews wurde deutlich, dass die Verschiedenheit von Raumdeutungen bei den interviewten Akteuren vor allem auf die verschiedenen branchen- und unternehmensspezifischen Sozialzusammenhänge sowie subjektive Präferenzen der Akteure zurückführen ist.

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233 S.

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