Spielplatz der Gesellschaft. Zur öffentlichkeitsstiftenden Funktion des Fußballs.

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Der Fußball ist ein öffentliches Gut, denn im gemeinsamen Spiel bringt er Menschen aus unterschiedlichen Milieus zusammen. Aber wird der DFB diesem Anspruch gerecht? Es gibt keine differenzierte Debatte darüber, wie Verbände und Vereine ihre Stadtgesellschaft bereichern können. Bundestag, Landesparlamente und Kommunen scheinen sich mit dem Fußball nicht anlegen zu wollen. Dabei könnten sie ihre Zuwendungen für Sicherheit und Bewirtung der Sportstätten an Bedingungen knüpfen. Welche Position in dieser Frage auch immer bezogen wird: Zumindest sollte eine Debatte geführt werden, ob und wie privatwirtschaftliche Klubs die öffentlichen Aufgaben ihrer Städte ergänzen können. Der Fußball ist ein lukrativer Unterhaltungsbetrieb, der für die Grundbedürfnisse unseres Lebens entbehrlich ist. Doch weil er so ernst genommen wird wie kein anderes entbehrliches Gut, könnte er sich ernsthafter zu den Themen der Gegenwart verhalten. Dadurch würde der Fußball nicht weiterwachsen, aber er könnte etwas anderes für sich beanspruchen: gesellschaftliche Verantwortung.

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böll.brief. Öffentliche Räume; 4