Armenpolitik im Nachkriegsdeutschland, 1945-1964. Die Entwicklung der Fürsorgeunterstützungssätze im Kontext allgemeiner Sozial- und Fürsorgereform.

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Bremen

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ZLB: 93/373

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DI

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Abstract

Der Autor untersucht einen Abschnitt der Geschichte, der bis auf die Jahre 1945 bis 1947 mit keinen echten Versorgungsproblemen der deutschen Bevölkerung in Verbindung gebracht werden kann. Zeitgenössische Entwicklungen in der Sozialpolitik der 80er Jahre und der seit der Vereinigung zu einem deutschen Staat auftretenden Sozialprobleme veranlaßten den Autor, Konzepte, Ideen und Überlegungen aus einer Zeit zu untersuchen, in der anfangs der Kampf ums Überleben und Improvisation das Handeln bestimmten. Mit der einsetzenden Konsolidierung der sozialen Marktwirtschaft in der Bundesrepublik wurden auch erste Richtwerte für soziale Notfälle festgelegt. Die Kapitel enthalten eine chronologische Abhandlung vom Kriegsende bis zur Manifestation des Regelsatzes. Weitere Beachtung fand die immer weiter bürokratisierte Sozialgesetzgebung der Regierung gegenüber Bedürftigen und Armen, deren "Zustand" von besonders eifrigen Beamten definierbar gemacht werden konnte. Im Anhang die Biographien von mehr als 120 Persönlichkeiten der Fürsorge vom Kaiserreich bis in die Bundesrepublik. mabo/difu

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722 S.

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