Die Neugestaltung des Ostens. Ostkolonisation und Raumplanung der Nationalsozialisten in Polen während der deutschen Besetzung 1939-1944 unter besonderer Berücksichtigung der Zamojszczyzna im Distrikt Lublin.
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DE
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Aachen
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ZLB: 93/1724-4
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DI
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Abstract
Die Neokolonisation und Raumplanung im Osten unter den Nationalsozialisten wird meist unter dem Blickwinkel der Re-Germaniesierung der sog. wiedergewonnenen deutschen Ostgebiete gesehen. Die raumplanerischen und geopolitischen Umvolkungs-Kampagnen der Nationalsozialisten griffen jedoch erheblich weiter. Eine besondere Qualität und Intensität erreichten die Deportationen im sog. Reichsnebenland Polen. Im Gebiet von Zamosc wurden 1942/43 bei Aussiedlungsaktionen mehr als 100.000 Menschen vertrieben. Wegen des schon bald einsetzenden Widerstandes der Bevölkerung arteten diese Massenaussiedlungen bald zur Vernichtung ganzer Dörfer durch die Waffen-SS, Polizei und Einheiten der Deutschen Wehrmacht aus. In Kenntnis dieser besonderen Qualität und Vielschichtigkeit der Umvolkungsaktionen im Gebiet von Zamosc stellt die Studie die Frage nach dem Stellenwert dieser Region im Gesamtkonzept der nationalsozialistischen Raumplaner mit ihrem "Generalplan Ost", der im Auftrag Himmlers 1941 in der Gruppe III B des Reichssicherheitshauptamtes, der zentralen Führungsstelle für Vernichtungsmaßnahmen, entstand. sosa/difu
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401 S.