Analyse über den Beitrag, den die interkommunale Zusammenarbeit zur Bewältigung der Finanzkrise nordrhein-westfäischer Kommunen leisten kann.

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DE

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Münster

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ZLB: 4-2007/480

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DI

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Zusammenfassung

Inwieweit kann die interkommunale Zusammenarbeit (ikZ) einen Beitrag zur Lösung der finanziellen Probleme der nordrheinwestfälischen Kommunen leisten? Die kommunalen Rahmenbedingungen, auf denen jegliches Handeln kommunaler Akteure basiert, werden zu Beginn vorgestellt, gefolgt von einer Übersicht über die Finanzlage der Kommunen NRWs. Damit deutlich wird, welchen Beitrag die ikZ tatsächlich zur Haushaltssanierung leisten kann, werden die Bereiche dargelegt, in denen besonders häufig ortsübergreifende Partnerschaften stattfinden. Zwei Abschnitte ergänzen die Betrachtung um eine juristische und ökonomische Sichtweise der ikZ und stellen neue Ansätze vor, die für eine Kooperation tauglich erscheinen. Nach dieser Deskription der ikZ wird ein Bezug zu möglichen Einspareffekten hergestellt und analysiert, was die Zusammenarbeit zur Lösung der finanziellen Probleme leisten kann. Mit dem Modell der sog. Balanced Scorecard (BSC) wird das aus dem Controlling stammendes Konzept vorgestellt, das zur Analyse der Leistungs- und Steuerungsfähigkeit der ikZ herangezogen werden soll. Vorher muss es jedoch noch an die kommunalen Besonderheiten angepasst werden. Es stellt den Schwerpunkt der Bewertung und der Steuerung kommunaler Gemeinschaftsarbeit dar. Anhand dieses Ansatzes wird versucht, ikZ auf die Kernfrage hin zu untersuchen, also, inwiefern die übergemeindliche Kooperation geeignet ist, den Kommunen aus der Finanzkrise zu verhelfen. Ziel ist es, die Leistung der öffentlichen Hand sowohl nach finanziellen Kennzahlen als auch anhand von qualitativen Messgrößen zu bewerten. Mit Hilfe dieser Managementmethode soll eine einseitige Ausrichtung auf finanzielle Aspekte vermieden und wie es im Begriff "balanced" zum Ausdruck gebracht wird - eine Ausgewogenheit der Strategieplanung erreicht werden. Denn zusätzlich zur finanziellen Betrachtung werden in den zu erstellenden Bewertungsbögen (Scorecards) auch andere Perspektiven wie die der Kunden und der internen Geschäftsprozesse auf ihre Ziele und Kennzahlen überprüft. Damit kannder Grad der strategischen Zielerreichung - in diesem Fall der der ikZ - messbar und operationalisierbar gemacht und eine Leistungsbewertung des Produkts vorgenommen werden. goj/difu

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VII, 141 S.

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