Kulturförderpolitik. Ein systemtheoretischer Ansatz zur Identifikation von Effizienzkriterien beim Vergleich öffentlicher und unternehmenspolitisch motivierter Kulturförderung.

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Marburg

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ZLB: 2006/1874
DST: K 40/470

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DI

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Abstract

Private Kulturförderung ist in den letzten Jahren angesichts knapper öffentlicher Kassen zum zentralen kulturpolitischen Thema geworden. Die Forderung nach steuerlicher und gesetzlicher Verbesserung der Bedingungen für private Kulturförderung wurde immer lauter gestellt. Die steuerlichen Erleichterungen im Spendenrecht, die im Jahr 2000 von staatlicher Seite den privaten Förderern eingeräumt wurden, sind nur ein erster Schritt auf einem längeren Wege zu neuen Kulturfinanzierungsmodellen. Im Dialog mit Vertretern aus Kultur und Wirtschaft wird der Staat in den nächsten Jahren konkrete Modelle entwickeln und umsetzen müssen, die privates - und das heißt nicht nur privatwirtschaftliches, sondern auch bürgerschaftliches - Engagement in gemeinnützigen Bereichen begünstigen und fördern. Die Untersuchung liefert der privatwirtschaftlichen Seite in diesem Zusammenhang wichtige Argumentationshilfen. Wirtschaft kann mehr für die Kultur tun, als nur Geld bereitzustellen, sie bringt ihre Kompetenz in die Diskussion einund trägt damit wesentlich zur Entwicklung von Modellen und Lösungsvorschlägen bei. difu

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XVIII, 280 S.

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