Entscheidungshilfen durch regionale Gruppen im ökologischen Landbau. Eine Felduntersuchung von Gruppenentscheidungsprozessen.

Köllen
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Köllen

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Bonn

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ZLB: 98/1323

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Abstract

Die Hemmnisse bei der Verbreitung des ökologischen Landbaus scheinen weder in noch ungeklärten produktionstechnischen Fragen noch in seiner Wirtschaftlichkeit begründet zu sein. Von erheblicher Bedeutung sind dagegen verbesserte Vermarktungsmöglichkeiten sowie vor allem der Zugang zu Informationen und die Übertragung dieser Informationen auf die eigenen Situation. Beratung und Unterstützung bei komplexen Veränderungsprozessen, wie sie die Umstellung auf den ökologischen Landbau mit sich bringen, kommt wesentliche Bedeutung zu. Im Rahmen der meisten Anbauverbände des ökologischen Landbaus sind Regionalgruppen tätig, die der Betreuung der Verbandsmitglieder, dem Erfahrungsaustausch und der innerverbandlichen Meinungsbildung dienen. Die Arbeit sucht nach Möglichkeiten, die vorhandenen Entscheidungshilfen, wie sie in diesen Regionalgruppen vermutet werden, zu einer Erweiterung der knappen Beratungsressourcen zu nutzen. Aus theoretischen Ansätzen der Sozial- und Organisationspsychologie wurde ein Modell der Gruppenarbeit entwickelt und im Rahmen von Fallstudien als Längsschnittuntersuchungen empirisch angewandt. goj/difu

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VI, 246 S.

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Schriftenreihe des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Reihe A; 467