Stadtquartiere für Generationen - eine Zukunftsaufgabe. Bilanz ExWoSt-Forschungsfeld "Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere".

Hammonia
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Hammonia

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Hamburg

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0939-625X

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ZLB: 4-Zs 613
BBR: Z 143

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Abstract

Das Forschungsfeld "Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere" im Forschungsprogramm Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) wurde im Jahr 2006 vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) zusammen mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) initiiert. Nunmehr liegen die Ergebnisse der Konzeptions- und Bauphase aus 27 Modellvorhaben vor, die eine breite Palette an Handlungsansätzen aufzeigen, um zukunftsfähige Stadtquartiere zu entwickeln. In dem Beitrag sind die Ergebnisse zusammengefasst dargestellt. Die ausgewählten Modellvorhaben dienten als städtebauliche Labors, in denen in geförderten Einzelmaßnahmen konkrete Schritte unternommen wurden, um das Zusammenleben von Jung und Alt zu stärken. Drei verschiedene Handlungsschwerpunkte standen dabei im Mittelpunkt: Wohnen/Nachbarschaften, Freiräume und Gemeinschaftseinrichtungen. Es zeigte sich, dass homogene Milieus in homogenen Stadtvierteln nicht zukunftsfähig sein werden. Daher ist die Schaffung von Vielfalt und Differenzierung in einer zunehmend heterogenen Stadtgesellschaft mit unterschiedlichsten Lebensformen und -entwürfen ein entscheidendes Ziel erfolgreicher Stadtentwicklung. Die Angebote sollten sich darauf konzentrieren, unterschiedliche Wohnformen zu entwickeln, öffentliche Räume für verschiedene Nutzungen zugänglich zu machen und Gemeinschaftsangebote für alle Stadtbewohner zu schaffen. In den Modellvorhaben hat sich gezeigt, dass Bürgerinnen und Bürger nicht nur mitreden, sondern ihr Stadtquartier auch mitgestalten wollen und bereit sind, in Projekten hohe Verantwortung zu übernehmen, wenn es um ihr Lebens- und Wohnumfeld geht. Die aktive Rolle der jeweiligen Kommunen hat ebenfalls in vielen Projekten zum Erfolg geführt. Als Beispiele werden Projekte aus Braunschweig und Ludwigshafen-Pfingstweide genannt.

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Die Wohnungswirtschaft

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Nr. 7

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S. 24-25

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