Dialog in der Dauerkrise. Einblicke in die Alltagsbewältigung armutsgeprägter Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien in die Dortmunder Nordstadt.

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Wiesbaden

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ZLB: Kws 3/250

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Abstract

Der Beitrag zielt darauf, zu erfassen, wie länger anhaltende krisenhafte Zustände im Kontext von Migration in einem permanenten herausgeforderten Quartier moderiert werden können. Dafür wurde die armutsgeprägte Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien in der Dortmunder Nordstadt beobachtet und analysiert. Der Fokus lag auf den Beziehungen zwischen Bewohnergruppen, die sich besonders durch ihre Wohndauer voneinander differenzieren. Der Ausgangpunkt dabei war, dass in solchen Ankunftsgebieten der dauerhaft vorliegende Krisenzustand durch alltägliche Begegnung und moderierte Dialogforen abgeschwächt werden kann. Ein idealtypisches Modell eines Krisenverlaufs stellt den theoretischen Referenzpunkt dieser Arbeit da. Experteninterviews dienen als empirisches Material. Allerdings zeigen die Ergebnisse Paradoxien auf: Durch den Dialog können krisenhafte Zustände zwar stabilisiert werden, indem Eskalation vorgebeugt wird, jedoch kann der Dialog krisenhafte Zustände nicht lösen. Besonders im Kontext Migration ist das Verhältnis zwischen Krise und Dialog komplex und der Bedarf nach Forschung zu differenten Krisenverlaufstypen bleibt hoch.

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187-217

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