Themenbereich: Das Management von politisch-administrativen Reformen. Auswahl von 11 Arbeiten aus der Liste wissenschaftlicher Arbeiten.

Fiedler, Jobst
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Datum

1998

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Herausgeber

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Hannover

Sprache

ISSN

ZDB-ID

Standort

ZLB: 99/1462-4

Dokumenttyp (zusätzl.)

DI

Autor:innen

Zusammenfassung

Die zu einer kumulativen Arbeit zusammengestellten 11 Arbeiten aus 20 Jahren variieren das Thema auf der Ebene der Großstadtpolitik bzw. der regionalen Politik: 1. Managementsysteme für übergreifende Problemlösungen: Teambildung und Organisationsentwicklung als wichtiges Element der ersten Reformwelle in den siebziger Jahren, 2. Vernetzte lokale Beschäftigungspolitik als neues Reformfeld kommunalen Managements Anfang der achtziger Jahre, 3. Regionalentwicklung und regionale Standortpolitik als neue Herausforderung in den neunziger Jahren, 4. Großstädte vor der doppelten Herausforderung: Haushaltssanierung und Verwaltungsreform. Die jüngste der aufgenommenen Arbeiten, die Studie "Ohne schlanken Staat keine Überwindung der Finanzkrise" (1997), skizziert die Reformagenda der nächsten Jahre und bezieht sich in ihrer Analyse des Handlungsdrucks und der Notwendigkeit umfassender Verwaltungsmodernisierung auf die gesamtstaatliche Ebene. Ein konstantes Thema, das die meisten Arbeiten des Verfassers bestimmt, ist die Fähigkeit von Politik und Verwaltung zur aktiven Steuerung ("Aktive Politik"). Eine verbesserte Steuerungsfähigkeit setzt neue Qualitäten programmentwickelnder Verwaltungen voraus: Sowohl die Fähigkeit zu integrierter bereichsübergreifender Programmentwicklung (Koordinationskapazität) wie die Erhöhung der Intelligenz und Lernfähigkeit des politisch-administrativen Systems (Lernkapazität). Ein richtiges Reformmanagement selbst ist deshalb ein zentraler Eckpfeiler der vorgeschlagenen Reformprogramme. Die nicht abgearbeitete Reformagenda kann nur durch die Einbeziehung externen Sachverstands aus Wissenschafts- und Beratungsberufen in die administrativen Reformprozesse bewältigt werden. Schließlich bedarf es einer Dramaturgie des Veränderungsmanagements, die jeweils Zwischenerfolge erlaubt, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken. goj/difu

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