Erinnerungspolitik auf dem Boden der Stadt. Paulskirche, Goethehaus, Neue Altstadt und das Gedächtnis des jüdischen Schicksals in Frankfurt am Main.

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Stuttgart

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2192-8924

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ZLB: Kws 108 ZA 3397

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Abstract

Die Stadtpolitik ist für soziale Gedächtnisse zuständig, d. h. dafür, ob und in welcher Art sie auf dem Boden der Stadt bewahrt werden. Denkmalpfleger, Architekten, Stadtplaner, Künstler sind es, die den Erinnerungen dann eine baulich-materielle Gestalt geben. In diesen Gruppen von Expertinnen und Experten gibt es jeweils eigene, sich wandelnde Maßstäbe, wie mit geschichtlichen Erinnerungen professionell umzugehen ist. Die Gestaltung wird in der Öffentlichkeit meist stärker diskutiert als die damit intendierten Erinnerungen und deren gesellschaftliche Funktion. Wenn das soziale Gedächtnis in der Stadt in Bauten oder Gedenkorten sichtbar ist, ist es öffentlich und steht allen zur Erinnerung zur Verfügung. Gedenktafeln machen die Erinnerung leicht, denn Texte erläutern den Kontext. In Gebäuden allein sind die dort gespeicherten Erinnerungen häufig schwer zu erkennen und nicht für alle lesbar. These des Beitrags ist, dass Erinnerungen bzw. soziale Gedächtnisse im Baulich-Materiellen die Vergangenheit in die Gegenwart bringen, weil es Zukunftsprobleme der Stadt zu lösen gilt. Deshalb erfahren wir durch soziale Gedächtnisse etwas über die gewünschte Zukunft der Stadt.

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Forum Stadt : Vierteljahreszeitschrift für Stadtgeschichte, Stadtsoziologie, Denkmalpflege und Stadtentwicklung

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S. 27-45

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